forum spirituale befasst sich mit Themen, die über das hinausgehen, was unser Denken gewohnt ist, und mit dem, was unter der Oberfläche verborgen ist und betrachtet werden möchte.

Zur Zeit gibt es wegen "Corona" keine Veranstaltungen.

Wegen der Amok-Fahrt und ihrer Bedeutung für alle Menschen in Trier und Umgebung möchten wir hier auf eine Hilfe für Betroffene hinweisen - auch für Kinder.
Sie kann auch Eltern helfen, über das Ereignis mit ihren Kindern sprechen zu können.

Warum so etwas geschehen kann

Die Sinnfrage bohrt in uns

(Kinder, die nicht alle Worte hier verstehen, sollten ihre Eltern fragen. Manchmal geht das nicht so gut, dann könnt Ihr Euch andere Erwachsene, Jugendliche oder ältere Kinder suchen, die Euch die Worte erklären)

Die Zeitung berichtete am 3.12.20 über die Amok-Fahrt in Trier:
Am 1. Dezember hat ein Mann in der Innenstadt absichtlich mehrere Menschen überfahren und getötet, er fuhr im Zickzak-Kurs gezielt auf Menschen zu. Unter den Toten ist ein griechischstämmiger Zahnarzt und dessen neun Wochen altes Baby.
Seine Frau und ihr anderes Kind, 17 Monate alt, sind schwer verletzt. 3 weitere Menschen ringen noch um ihr Leben.

Der Täter, der am Tattag stark alkoholisiert war, war vielleicht psychisch krank. Der Oberbürgermeister, der viele Verletzte und auch Tote gesehen hat, sagte: „Ich muss lernen, mit diesen Bildern umzugehen. Sie sind so irreal.“ (irreal= nicht echt, nicht wahr)

An der Stelle, an der der Vater und seine erst 9 Wochen alte Tochter starben, liegt nun ein Brief. In griechischer Sprache und Schrift nehmen Angehörige Abschied. Eine Schweizer Zeitung schreibt:
«Meine V. (Name), halte dich ganz fest in den Armen von Papa, damit er dort oben auf Dich aufpasst. Pass auf Deine Mama und Dein Brüderchen auf als Engel, der Du jetzt geworden bist.»

Viele Menschen, die erlebt haben, wie wenige Meter entfernt andere Menschen ermordet worden sind, sind traumatisiert. Einige sind auch in der Klinik.

Die Sinnfrage drängt sich auf

Nach einiger Zeit tauchen aber auch bei denen Fragen auf, die ganz stark nach Antwort drängen. Die Menschen sind verstört. Denn ihre Welt hat sich verändert, für immer. Ein Augenzeuge meinte: "Das ist eben Schicksal.“
Ja aber was bedeutet das?

Ist der Tod denn das Ende? Oder existiert man weiter?

Um die verstörten Menschen aufzufangen und auch alle anderen, die durch die Tat sehr mit der Gerechtigkeit und Gott schimpfen und hadern, sollen nun hier die Sinnfragen, die im Inneren schreien, beantwortet werden. Doch anders als im Allgemeinen und bei den offiziellen Stellen, die bei den Themen immer nur die irdische Sichtweise einnehmen, möchten wir nun für die weitergehenden Fragen, auf die sonst niemand eine Antwort gibt, die geistige oder spirituelle Ebene mit einbeziehen. Dabei versuchen wir hier Wörter zu verwenden, die auch Kinder verstehen können.

Die Zeitung schrieb: Man solle den Kindern zuhören, ohne deren Aussagen zu bewerten (korrigieren zu wollen).
Tja, wenn das mal wahr wäre. Denn sehr oft versuchen Erwachsene, Kinder von allem, was mit dem Tod zu tun hat, fern zu halten.
In Wahrheit ist es aber eher so, dass Kinder, besonders die kleineren, öfter Wesen einer anderen Welt sehen und davon erzählen, aber keiner glaubt ihnen. Manche erzählen sogar den Eltern, dass ihre "richtigen" Eltern noch woanders wären und sie sie gerne besuchen würden.

Schmerzempfinden

Einen geliebten Menschen plötzlich zu verlieren, bedeutet für Menschen ein Schock. Da wir hier nur das Sichtbare kennen, wissen wir nicht, dass wir mit dem geliebten Menschen durch Kraftlinien eng verbunden sind.
Mit einem Bild kann man das so beschreiben: Wenn jemand lebt, gibt es zwei Verbindungen zu ihm: 1. wir können ihn sehen (dass er lebt), und 2. wir können ihn auch spüren (mit Gefühl und geistig wahrnehmen). Diese beiden Verbindungen oder Kanäle gehören zusammen, wirken gleichzeitig auf uns und geben uns Kraft.
Wird aber eine Verbindung (also sehen, dass er lebt) abgeschnitten, fehlt einer der beiden Kanäle und wir geraten völlig aus dem Gleichgewicht. Wir können das gar nicht mehr verstehen (daher sagt der Oberbürgermeister: irreal, unecht).
Denn das Gefühl, das Spüren ist ja noch voll da, und das will jetzt das fehlende Bild ersetzen, aber das funktioniert leider nicht. Und dann fährt das Gefühl alle Kräfte auf, die irgendwie möglich sind, ja die Kräfte explodieren wie bei einem allergischen Schock.

Leben nach dem Tod

Die Kerzen und die Teddybären auf dem Foto zeigen Euch, die Menschen glauben schon in ihrem tiefen Inneren, dass die Toten aber noch irgendwo anders da sind.
Und das stimmt sogar, denn wenn man stirbt, stirbt nur der Körper, aber das, was wir "Ich" nennen (das Bewusstsein), das bleibt erhalten, das kann gar nicht sterben. Das heißt, Dein Verwandter oder Freund fühlt sich noch weiter genauso da, wie vorher. Das Ich, was man auch Seele nennen kann, geht aus dem Körper einfach heraus und kann dann den Köper von außen betrachten. Das berichten alle Menschen, die eine Nahtod-Erfahrung (Beinahe-Tod) hatten, also kurz aus dem Körper heraus waren, aber durch einen Notarzt wieder ins Leben zurück gebracht wurden.
Der Gestorbene geht auch aus der ganzen Körperwelt heraus, aus der ganzen Ebene des Sichtbaren, aus der Materie. Ohne Materie-Körper kann man ihn damit hier natürlich nicht mehr sehen.
Wenn wir leben, steckt die Seele (Bewusstsein) also nur im Körper drin, aber sie IST nicht der Körper.

Es gibt aber Menschen, die eine besondere Begabung oder Fähigkeit haben, Verstorbene wahrzunehmen oder zu empfangen, sie entweder nur zu spüren, oder im Inneren zu hören oder sie vielleicht kurzzeitig zu sehen. Diese Menschen sind medial begabt, sie können mit ihren Sinnen diese unsichtbare Welt empfangen. Daher wissen wir vom forum spirituale vieles von dieser Welt, in die die Gestorbenen zunächst kommen.

Trost

Das heißt für Dich: Oma, Opa, Eltern, Freunde, Kinder, die gestorben sind, sind gar nicht weg, sie sind weiter da, auf einer anderen Ebene. Da müssen sie dann aber erst einmal sich zurecht finden, und dazu bekommen sie einen "Film" ihres Lebens gezeigt. Den bereiten die Helfer einer höheren Lichtwelt vor, die nach einiger Zeit dem Verstorbenenen helfen können, die unsichtbare irdische Ebene, in der er sich bis jetzt immer noch aufhält, zu verlassen. Dann kann er sehen, warum sein Leben so war. Er kann dann den Sinn des Lebens erkennen und die ganzen Gründe, warum dieser Tod so sein sollte. Und diese Gründe sind das, was wir Schicksal nennen.
Dann kann man bei allem was passiert ist, sehen, dass alles doch gerecht ist, dass es eine große Gerechtigkeit und liebevolle Weisheit gibt.

So weit das Gute und Positive an dem Ganzen. Es erklärt Dir ein bisschen was über Leben und Tod. Allerdings erklärt es nicht, wieso denn Menschen, die doch das Leben lieben müssten, so eine schreckliche Amokfahrt machen oder andere Morde begehen.
Und dafür knüpfen wir jetzt an die Situation mit dem "Lebensfilm" an.

Fernsteuerung durch Drogen

"Gute" Menschen, die ihre Fehler einsehen, haben dann kein Problem, in diese höhere Lichtwelt aufzusteigen. Wenn aber solche Menschen, die im Leben schon andere Menschen sehr schlecht behandelt haben und streitsüchtig waren, sterben, dann nehmen sie diese Art und Eigenschaft mit "in den Tod", wie das oft so genannt wird. Da sie aber als Seele gar nicht tot sind, nehmen sie sie also mit hinüber in die andere Ebene, in der sie sich ja weiter aufhalten oder existieren.

Und jetzt kommt das Problem.
Dort, in dieser Ebene, wenn sie den Lebensfilm gesehen haben und ihnen geholfen werden soll, die irdische Ebene zu verlassen, also hier alles loszulassen, mit dem sie durch ihre Gefühle und ihren Verstand noch verbunden sind, dann lehnen solche Menschen alle Einsicht und alle Hilfe ab. Ihr Hass und ihre Rachegefühle sind so stark, dass sie wie durch einen Magnet in der Erd-Ebene festgehalten werden und nicht aufsteigen können.
Durch ihren eigenen Willen sind sie dann "Erd-gebunden". Aber sie haben nicht auf die Dauer genug Kraft oder Energie, um so weiter zu "leben" oder existieren zu können.
Das Schlimme ist, dass sie sich dann uns suchen, die Menschen, die noch im Körper leben, und versuchen, unsere Lebensenergie an sich zu ziehen. Wenn sie jetzt auf Menschen treffen, die viel Alkohol trinken oder Drogen nehmen, dann ist ein Teil des Gehirns in einem Zustand, dass es tatsächlich von diesem erdgebundenen Verstorbenen mit benutzt werden kann.

Damit das besser geht, versuchen sie oft, den Lebenden anzustacheln. Stell Dir vor, jemand drückt ein bisschen eine Gabel in den Rücken eines anderen, solange, bis der rasend wird. Und genau das ist hier gewollt, denn jetzt kann der Verstorbene den lebenden Menschen zum Teil steuern. So wie fernsteuern bei einem Spielzeugroboter. Wenn der Mensch dann rasend wird, hat er keine Kontrolle mehr über sich. Dann kann der Verstorbene den Lebenden manchmal sogar dazu bringen, aus Wut eine Amok-Fahrt zu machen oder anders zu töten.

Eine andere Tür außer den Drogen

In derselben Zeitungsausgabe vom 3.12. stand aber auch folgende Meldung:
Ein 74-jähriger wurde unbefristet (auf Dauer) in die Psychiatrie eingewiesen. Der Mann habe im Zustand der Schuldunfähigkeit (er konnte sich selbst nicht mehr steuern) seine Ehefrau getötet.
Das psychiatrische Gutachten (Ergebnis) besagt: „Er handelte im krankhaften Wahn, sich und seine Frau töten zu müssen.“

Dasgleiche, was wir oben über Alkohol und Drogen gesagt haben, gilt leider auch manchmal für die anderen Menschen, die wir im oberen Kapitel genannt haben: Menschen, die medial begabt sind, können die unsichtbare Welt empfangen, das heißt, sie können Verstorbene spüren oder hören. Aber die allermeisten wissen das nicht, dass es Verstorbene sind und dass das überhaupt geht. Die Psychiater glauben nicht daran, so versuchen sie das immer damit zu erklären, dass das Gehirn einfach krank ist, dass die Menschen wahnsinnig wären und eine Psychose hätten. Es ist ganz klar, sie wollen sich eine unsichtbare Welt oder Ebene nicht vorstellen. Manche wenige wissen das vielleicht, aber sie dürfen es nicht sagen, sonst verlieren sie sofort ihre Arbeit.
Es gibt also drei Möglichkeiten oder Türen für Verstorbene, die Lebenden zu steuern: Alkohol, Drogen und Medialität (was die Ärzte als Krankheit ansehen). Das Ergebnis ist aber immer ähnlich. Für diese medialen Menschen wäre es wichtig, dass sie Andere finden, die das alles verstehen und ihnen helfen können, mit den Verstorbenen zu sprechen und die zu bewegen, nicht mehr hier auf der Erde zu bleiben und sich an lebende Menschen zu hängen, sondern in die höhere Lichtwelt aufzusteigen. Durch dieses Wissen können sie nach einiger Zeit diese Tür immer besser kontrollieren.

Erste Hilfe zum stabil werden

Jetzt haben wir Euch das erstmal kurz beschrieben, wie die ganzen Dinge miteinander zusammen hängen. Das ist sehr wichtig, weil gerade durch solche Geschehnisse, wo Menschen ermordet werden, nicht nur ein Schock und ein Trauma entsteht, sondern nach und nach in vielen Menschen, besonders auch Kindern, die Fragen nach dem Sinn immer stärker werden. Diese Sinnfragen begleiten Euer Leben und können immer wieder auftauchen und Euch sehr stören.

Daher ist es wichtig, dass Ihr das hier alles wisst und Euch dann Gedanken macht, wie Ihr in der Ruhe bleibt, innerlich gefestigt, Probleme nicht in Euch reinfresst, sondern Euch vertraute Menschen sucht, mit denen Ihr darüber sprechen könnt.

Diejenigen unter Euch, die diese schlimme Amokfahrt miterlebt haben oder direkt erzählt bekamt, von jemand der das erlebt hat oder ein Video davon gesehen habt, für Euch gibt es zunächst die ganzen Hilfsangebote, die Euch in der ersten Zeit auffangen. Das gilt natürlich auch für die Angehörigen und die Rettungskräfte.

Ihr bekommt (psychosoziale) Unterstützung bei:
Kinderschutzbund (Trauergruppe)
Nummer gegen Kummer
Lebensberatungsstellen
Psychosozialer Krisendienst
Telefonseelsorge
Elterntelefon
Opfer-Telefon
Opferhotline, Trier
Hier sind Traumapädagogen, Trauerbegleiter, Seelsorger und Psychotherapeuten, die Euch helfen, stabiler zu werden.

Antwort für Eure Sinnfragen

Aber die weiteren Fragen über den Menschen, Geist, Gott, die Schöpfung und das Böse, die werden Euch da nicht beantwortet.
Doch es gibt Hilfe, wenn Ihr noch ernsthafte Fragen habt über den Sinn des Lebens und des Sterbens, dann möchten wir für Euch da sein.
Und seht, selbst ein Pfarrer und Ordensmann meinte zu der Amok-Fahrt: "Aber was sagt man jemandem, dessen Welt plötzlich völlig aus den Fugen geraten ist?" Er schimpfte „zugegebenermaßen mit meinem Chef im Himmel: Warum diese Tat, dieses menschliche Elend?"

Die Pfarrer der Kirchen haben meistens darauf keine Antwort, weil sie nicht wirklich ihren inneren Herzensglauben leben, sondern immer die Kirchenregeln an die erste Stelle gesetzt haben. Und das sind eben Menschenregeln.

Wenn Ihr die oben genannte psychosoziale Unterstützung bekommen habt, aber immer noch spürt, dass Eure tiefen Fragen damit gar nicht beantwortet wurden, könnt Ihr uns gerne anschreiben. Ihr könnt einfach Kontakt aufnehmen und müsst nicht viel hinein schreiben. Wir werden Euch dann antworten und eine Telefonnummer für ein Gespräch nennen.
Für die Kontakt-Email klickt bitte rechts oben auf die graue Schaltfläche: Über die Veranstalter
Sie ist dort nicht zum Anklicken, gebt sie in Euer Emailfenster neu ein.

Wir vom Forum spirituale